Jeder Datenaustausch, gleich ob zwischen Designern, die an benachbarten Tischen sitzen, oder von einer Werbeagentur zu einem Zeitschriftenverlag, hat eine optimale Position in der Kompromiss-Skala und es gibt ein Datenformat und einen Workflow für diesen optimalen Kompromiss. Die beiden nebeneinander sitzenden Designer, z.B. wären verrückt, wenn sie etwas anderes benutzen würden, als ein natives Applikationsdokument.
In einigen Fällen wird es besondere Gründe geben, ein bestimmtes Format zu wählen, z.B. Kompatibilität mit anderen Prozessen, aber als allgemeine Richtlinie gilt, dass für den Datenaustausch von druckfertigen Dateien zwischen Organisationen eine bestimmte Flexibilität erhalten bleiben sollte, aber nicht zu Lasten der Zuverlässigkeit.
Copydot Dateien sind einfach zu unflexibel für den Austausch von Anzeigen und anderen Druckdateien, obwohl es Fälle gibt, wo sie genau richtig sind (z.B. zwischen bestimmten Verlagen und Druckereien).
Für die meisten druckreifen Übertragungen zwischen Unternehmen, wo der Absender und der Empfänger kein enges Verhältnis haben und wo man nicht vor jeder Auftragsanlieferung eine Planungssitzung haben möchte, ist PDF/X eine sehr gute Wahl. Deswegen wird sie in der 10. Ausgabe der SWOP Spezifikationen für digitalen Datenaustausch empfohlen (zusammen mit TIFF/IT-P1 – sehen Sie “Weshalb ist PDF/X besser als TIFF/IT?)
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